Festumzug der 108. Gibber Kerb

Nimmt man den Regenschirm mit, gibt es keinen Regen – und lässt man die Sonnenhüte im Auto (denn diese dürfen nicht nass werden), gibt es ebenfalls keinen Regen. Regenschirme als Accessoire eines Musikers bei einem Festumzug sind denkbar unpraktisch, aber der Trick mit den Sonnenhüten hat geklappt! Trotz aller schlechten Vorhersagen und einzelner Tropfen, die sich bei der Zugaufstellung noch vom Himmel herunterverirrt hatten, bliebt es den Rest des Nachmittags trocken, und der Festumzug der 108. Gibber Kerb konnte sich trockenen Fußes durch Biebrich schlängeln. Direkt hinter der Kerbegesellschaft brachten die Wiesbadener Taunusmusikanten das zahlreich am Straßenrand wartende Publikum auf Touren. Sogar die Fahrer in den wartenden Autos auf der Biebricher Allee hatten ihren Spaß und klatschten und sangen fröhlich mit. Dazu trugen sowohl das abwechslungsreiche Repertoire des Orchesters als auch die auf die Zuhörer überspringende Spielfreude bei. Nach fast zwei Stunden erreichte der Zug das Festgelände, wo es zwischen den vielen Buden und Fahrgeschäften hindurch in Richtung Festzelt ging. Mit Schwung und guter Laune marschierten die Wiesbadener Taunusmusikanten ein und unterhielten die dortigen Kerbebesucher mit einer bunten Auswahl swingender Melodien. Der Applaus war wohlverdienter Lohn der Mühen, und glücklich beendeten die Musiker ihren erfolgreichen ersten  Auftritt auf der Gibber Kerb.

Nun folgt eine kurze Sommerpause für das Orchester, doch bereits in drei Wochen startet die Probenarbeit wieder – startet doch schon am 13. August in Diedenbergen die heiße Phase der Kerbe-Saison 2017.