Mit Soul eröffnen die Taunusmusikanten die Delgemer Kerb

Mit Soul eröffnen die Taunusmusikanten die Delgemer Kerb

Fast schon traditionell haben die Wiesbadener Taunusmusikanten im September ein einziges etwas ruhigeres Wochenende, an dem sie diese Ruhe aber nutzen, um besonders gefühlvoll den Gottesdienst zur Delkenheimer Kerb zu begleiten. So auch am letzten Sonntag geschehen.

Um 9 Uhr wurde der Ländches-Dom bezogen und schon war man bereit: Direkt nach dem großen Geläut zählte der Dirigent Karsten Schindler um 10.04 Uhr vier Zählzeiten im Tempo von 112 „beats per minute“ vor und Schlagzeug und Tuba legten los: Das ikonische Riff zu „Respect“ von Aretha Franklin hallte durch die Kirche und ließ sofort so einige Füße mitwippen. Katja Kober und Pfarrer Oliver Albrecht merkten sofort in ihren Worten an die Gemeinde an, wie besonders stimmungsvoll die(se) Musik den Kerbegottesdienst macht. 

Der titelgebende „Respekt“ fand auch immer wieder Einzug in die verschiedenen Ansprachen an die Gemeinde: (Mehr) Respekt voreinander, Respekt vor dem Ehrenamt, Respekt für die Leistung eine Kerb auszurichten – Die Botschaft war somit nicht nur musikalisch eindeutig!

Neben den klassischen Chorälen „Nun danket all und bringet Ehr“, „ein Licht geht uns auf in der Dunkelheit“ und „Großer Gott, wir loben dich“ spielten die Musikerinnen und Musiker taunusmusikantentypisch „Ich sing dir ein Lied“ in einem Samba-Arrangement.

Den Abschluss bildete dann der „Crocodile Rock“, Elton Johns erster Nummer-1-Hit – Das kann für Delkenheim nicht zu wenig sein!

Gleich kommende Woche liegt die Erbenheimer Kerb vor der Brust der Aktiven des Vereins. Am Freitag werden anlässlich des Lampionsumzugs die Kinder durch Erbenheim geführt und anschließend die „Kerb ausgegraben“. Am Sonntag gestalten die Aktiven zunächst den Zeltgottesdienst, bevor sie dann zum letzten Straßenumzug für dieses Jahr antreten. KaSch