{"id":7428,"date":"2010-10-15T17:00:57","date_gmt":"2010-10-15T15:00:57","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.taunusmusikanten.de\/?p=7428"},"modified":"2021-03-03T20:30:38","modified_gmt":"2021-03-03T19:30:38","slug":"in-kaub-am-rhein-ein-taunusmusikant-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.taunusmusikanten.de\/?p=7428","title":{"rendered":"In Kaub am Rhein ein Taunusmusikant sein"},"content":{"rendered":"<p>\u201eAlle Jahre wieder\u201c \u2013 in diesem speziellen Fall ist dies nicht der Titel eines bekannten Weihnachtsliedes, sondern ist endlich die Zeit f\u00fcr das Probenwochenende der Wiesbadener Taunusmusikanten gekommen! Nach einer anstrengenden, aber sehr erfolgreichen Auftrittssaison 2010 wurde die kurze Zeit vor Beginn der Advents- und Weihnachtsauftritte genutzt, um zwei anstehende Konzerte im April und im November des kommenden Jahres vorzubereiten.<br \/>\nBereits am Freitag gegen 11 Uhr trafen sich 33 Aktive am B\u00fcrgerhaus in Delkenheim, um sich gemeinsam auf den Weg in die sch\u00f6ne Rheinstadt Kaub zu machen. Die Doppelung der Schnapszahlen l\u00e4sst an dieser Stelle schon vermuten: ein lustiges, arbeitsreiches, kommunikatives und vor allem musikalisches Wochenende wartete auf die Teilnehmer.<\/p>\n<p>Nach entspannter 45-min\u00fctiger Fahrt traf der Konvoi mit den voll beladenen Autos bei Stromkilometer 546 und somit in Kaub am Rhein ein, um im dortigen Jugendg\u00e4stehaus f\u00fcr die kommenden beiden Tage die Zelte aufzuschlagen. Hier gab es erst einmal ein st\u00e4rkendes Mittagessen, und wie sich herausstellte, war dies auch n\u00f6tig \u2013 warteten doch in den Autos nicht nur Koffer, sondern auch die Blas- und Rhythmusinstrumente, Notenkisten und allerlei elektronisches Aufnahme-Equipment darauf, im Probensaal untergebracht zu werden. Und wer glaubt, 33 Musiker brauchen auch nur 33 Instrumente, der t\u00e4uscht sich an dieser Stelle gewaltig! Aber Dank einer guten Organisation und vielen helfenden H\u00e4nden war gegen 14.30 Uhr bereits alles an Ort und Stelle und vor allem auch einsatzbereit, so dass die lang erwarteten Proben endlich beginnen k\u00f6nnen.<br \/>\nDrei Konzertst\u00fccke standen auf dem Plan: \u201eMoment for Morricone\u201c, ein Medley bekannter Western-Melodien, sowie \u201eMidnight Dancer\u201c, eine Komposition f\u00fcr Blasorchester, die durch zahlreiche Effekte nicht nur den Zuh\u00f6rer begeistert, und \u201eGonna fly now\u201c, das Titel-Thema der bekannten \u201eRocky\u201c-Filmreihe.<br \/>\nSchneller als gedacht waren die ersten f\u00fcnf der insgesamt 17 Stunden Probenzeit vorbei und die Musiker konnten den ersten Tag des Probenwochenendes gem\u00fctlich im Felsenkeller des Jugendg\u00e4stehauses Kaub ausklingen lassen \u2013 allerdings nicht zu lange, schlie\u00dflich wartete ein arbeitsreicher Samstag auf die Teilnehmer!<\/p>\n<p>Nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck am n\u00e4chsten Morgen standen schlie\u00dflich die Registerproben an: Die einzelnen Gruppen richteten sich in den verschiedenen Seminarr\u00e4umen ein, um selbst die kniffeligsten Stellen der St\u00fccke gemeinsam zu erarbeiten. Nach dem Mittagessen wurde die Arbeit der einzelnen Register zusammengef\u00fchrt. Und bereits nach kurzer Zeit jagte die eine oder andere G\u00e4nsehaut \u00fcber die R\u00fccken der Musiker \u2013 sp\u00e4testens jetzt hatte der Zauber des gemeinsamen Musizierens alle Teilnehmer erreicht.<br \/>\nZum Ende des zweiten Tages gab es dann noch eine Neuerung im Stundenplan des Probenwochenendes: die Musiker teilten sich in insgesamt drei Gruppen auf, um innerhalb einer Stunde ein eigenes kleines Konzertprogramm mit vorher nicht bekannten St\u00fccken vorzubereiten. Das anschlie\u00dfende Vorspiel begeisterte alle und war somit ein wirklich kr\u00f6nendes Finale des erfolgreichen Probentages.<\/p>\n<p>Zum Abschluss des Probenwochenendes wurden am Sonntagvormittag alle drei Konzertst\u00fccke noch einmal durchgespielt und an der einen oder anderen Stelle etwas gefeilt. Insgesamt waren aber nicht nur der Dirigent des Orchesters, Karsten Schindler, sondern auch alle \u00fcbrigen Teilnehmer mit der musikalischen Leistung des Orchesters sehr zufrieden. Und nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich waren die Teilnehmer in zwei Tagen zusammengewachsen, alte Freundschaften gest\u00e4rkt und neue Freundschaften geschlossen.<br \/>\nNach dem abschlie\u00dfenden Mittagessen trafen sich die Teilnehmer ein letztes Mal im Probensaal, um gemeinsam die mitgebrachte Ausr\u00fcstung zusammenzupacken und in den Autos zu verstauen. Nach einer letzten Tasse Kaffee, Kakao oder Tee hie\u00df es dann gegen 14 Uhr endg\u00fcltig Abschied nehmen von einem tollen Probenwochenende, einem sehr sch\u00f6nen Jugendg\u00e4stehaus, von Kaub und von einer fantastischen Truppe Musiker.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse des Probenwochenendes und vieler weiterer \u00dcbungsstunden sind dann zum ersten Mal am 1. April 2011 bei \u201eTaunusmusikanten@School\u201c, dem Benefiz-Konzert der Theodor-Fliedner-Schule in Bierstadt, zu h\u00f6ren. Wer es bis dahin nicht abwarten kann: bereits am 6. und 20. Dezember spielen die Wiesbadener Taunusmusikanten jeweils ab 19.30 Uhr auf dem Wiesbadener Sternschnuppenmarkt.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eAlle Jahre wieder\u201c \u2013 in diesem speziellen Fall ist dies nicht der Titel eines bekannten Weihnachtsliedes, sondern ist endlich die Zeit f\u00fcr das Probenwochenende der Wiesbadener Taunusmusikanten gekommen! Nach einer anstrengenden, aber sehr erfolgreichen Auftrittssaison 2010 wurde die kurze Zeit vor Beginn der Advents- und Weihnachtsauftritte genutzt, um zwei anstehende Konzerte im April und im November des kommenden Jahres vorzubereiten. 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