{"id":9369,"date":"2005-04-22T00:00:10","date_gmt":"2005-04-21T22:00:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.taunusmusikanten.de\/?p=9369"},"modified":"2017-09-03T23:19:53","modified_gmt":"2017-09-03T21:19:53","slug":"im-land-der-liebe-bei-baguette-fisch-und-musik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.taunusmusikanten.de\/?p=9369","title":{"rendered":"Im Land der Liebe bei Baguette, Fisch und Musik"},"content":{"rendered":"<p>An einem Freitagmittag, es war der 25.04, traf sich mitten in Erbenheim eine muntere Truppe junger und junggebliebener Menschen. So weit nichts Besonderes, w\u00e4ren da nicht die unz\u00e4hligen gro\u00dfen Koffer gewesen, die vor einem Bus darauf warteten, eingeladen zu werden. Die Wiesbadener Taunusmusikanten machten sich an diesem Tag auf, die Musik aus Deutschland auch beim Carneval d\u00b4\u00c1iraines dem Publikum in Frankreich zu pr\u00e4sentieren. Bereits zum dritten Mal wurde der Musikverein eingeladen, zusammen mit dem Krifteler Heimatverein sowie einer Jugendgruppe des Krifteler Fu\u00dfballvereines mit den Franzosen so etwas wie Fasching zu feiern.<br \/>\nBereits im Bus war die Stimmung gut, und fr\u00f6hlich verbrachte man 9 Stunden Busfahrt, bis man endlich das Ortsschild sah. Schnell raus aus dem Bus und einmal tief die franz\u00f6sische Luft eingeatmet. Man kannte sich aus, und schnell wurden die Nachtlager aufgeschlagen, bevor man sich zum anschlie\u00dfenden Empfang auf dem Fu\u00dfballplatz traf. Schnell wurden die franz\u00f6sischen Wahrzeichen in Beschlag genommen: Frische Baguette und Rotwein. Man lie\u00df es sich so richtig schmecken und gut gehen. Die nun wieder gest\u00e4rkte Truppe machte sich dann, nach einem sehr fr\u00f6hlichen und geselligen Abend mit den Fu\u00dfball-Spielern aus Kriftel auf und verbrachte die erste Nacht in Frankreich.<br \/>\nGeweckt wurde man am n\u00e4chsten Tag vom Duft frischer Croissants und gutem Kaffee, bevor nun ein Ausflug nach Dieppe, an die franz\u00f6sische Atlantikk\u00fcste anstand. In den engen Gassen konnte man den frischen Fisch, aber auch viele Caf\u00e8s sehen, in denen das bunte Leben stattfand. Man wusste gar nicht, wo man zuerst hinschauen oder vielleicht sogar zugreifen sollte. Platz fand man schlie\u00dflich nahe dem Hafen, wo man die franz\u00f6sische K\u00fcche ausprobieren konnte. Die mitgereisten 20 Musiker und Freunde des Vereins konnten hier wie der sprichw\u00f6rtliche Gott in Frankreich nach Herzenslust Fisch, Fleisch und riesige K\u00e4seplatten schlemmen. Nach diesen Eindr\u00fccken ging es schlie\u00dflich am Abend an die &#8222;Arbeit&#8220;. Jedoch, von Arbeit kann keine Rede sein! Denn riesigen Spa\u00df hatten die 15 Musiker und Musikerinnen daran, f\u00fcr das Publikum anl\u00e4sslich einer Feier im Stadion aufzuspielen. Neben den bew\u00e4hrten Klassikern des Vereines wurden auch viele der neuen Lieder gespielt. So durften an diesem Abend The Monkees genauso wenig fehlen wie Queen und die Beatles. Dem Publikum gefiel die Musik, und so wurde aus der halben Stunde ein dreist\u00fcndiger Tanzabend.<br \/>\nVoller Euphorie stand nun am Sonntag der Umzug an. Zun\u00e4chst aber lie\u00dfen es sich die Spielleute nicht nehmen, noch im Altenheim von Airaines den dortigen Menschen eine kleine Freude zu bereiten. Mansch einer der Bewohner f\u00fchlte sich an seine Jugend erinnert und kam ins Tr\u00e4umen bei den Kl\u00e4ngen der Instrumente. Nach dem Spielen und einem kurzen Umtrunk, war es schlie\u00dflich Zeit f\u00fcr den Umzug.<br \/>\nViele Musikvereine, darunter auch eine schottische Dudelsack-Gruppe, die in ihrer Original-Tracht dem Publikum die Frage nach dem ber\u00fchmten &#8222;Was haben Sie unten drunter?&#8220; nicht beantworten wollte, versammelten sich auf dem Startplatz. Jeder Verein spielte ein Lied, um die Stimmung der vielen Menschen am Stra\u00dfenrand bei leichtem Nieselregen auf der H\u00f6he zu halten, bis es schlie\u00dflich losging. Ein &#8222;Enten-Club&#8220; machte mit seinen Autos und den Hupen den Weg frei, auf dem es dann schlie\u00dflich auch f\u00fcr die Taunusmusikanten durch den sch\u00f6n gelegenen Ort ging. Leider war aber auch nach dem Umzug alles vorbei, denn es war ja Sonntag und so machten sich die Taunusmusikanten um 18 Uhr wieder in ihren Bus, welcher sie heim zu Familien und Freunden f\u00fchrte. Und schlie\u00dflich nachts um 3 Uhr kamen die Musiker wieder in Erbenheim an, und freuten sich \u00fcber das kleine Empfangskomitee, das am Stra\u00dfenrand auf den Bus wartete und die Frankreich-Fahrer in die Arme nehmen konnte. Ein sehr sch\u00f6ner Ausflug war vor\u00fcber.<br \/>\nWer Lust an Musik hat, oder vielleicht sogar ein Instrument lernen m\u00f6chte, kann ja auch mal w\u00e4hrend einer Probe im B\u00fcrgerhaus in Wiesbaden-Delkenheim, mittwochs um 20 Uhr, beim Musikverein vorbeischauen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An einem Freitagmittag, es war der 25.04, traf sich mitten in Erbenheim eine muntere Truppe junger und junggebliebener Menschen. So weit nichts Besonderes, w\u00e4ren da nicht die unz\u00e4hligen gro\u00dfen Koffer gewesen, die vor einem Bus darauf warteten, eingeladen zu werden. 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