Heika

Hallo und Willkommen auf meiner Seite!

Wenn man in den 1970ern aufwuchs, gehörte das Blockflötespielen zum „guten Ton“ (nettes Wortspiel, was?!). Und weil ich von einer Pfarrerstochter unterrichtet wurde, spielte ich bald nicht nur im heimischen Wohnzimmer, sondern absolvierte erste Auftritte in der Gemeinde – jegliche Verantwortung für die hohe Zahl von Kirchenaustritten weise ich jedoch weit von mir!
Meine „Blödflocken“-Karriere endete dann aber ziemlich jäh, als ich ein neues, deutlich größeres Instrument entdeckte: das Klavier. Dieser Unterricht begleitete mich durch meine ganze Schulzeit und wurde noch durch einen einjährigen Ausflug ins Fach „Gitarre“ ergänzt. Das Klavierspielen war immer ein schönes Hobby; aber vor den wenigen Auftritten graute es mir jedes Mal. Und irgendwie versäumte ich auch die Gelegenheit, mich einer der Schulbands anzuschließen…
Tja, und dann war ich im „wahren Leben“ und widmete mich anderen Dingen: Beruf, Familie, Alltag eben… Die Musik entdeckte ich erst wieder mit meinen Kindern neu. Ich spielte für sie Kinderlieder am Klavier, sie selber experimentierten bald mit verschiedenen Instrumenten herum und ich nahm immer begeisterter an allem Anteil.

Und dann wurde ich 40! Zeit, noch einmal etwas ganz Neues zu wagen! So kaufte ich mir kurzentschlossen eine Querflöte und meldete mich zum Unterricht an. Jetzt hatte ich endlich mein Instrument gefunden! Es macht wahnsinnig viel Spaß und zu meiner Verblüffung konnte ich mich mit diesem Instrument auch gleich ganz entspannt auf eine Bühne stellen. Das probierte ich anlässlich einer Schulaufführung aus und war von den Proben und den Auftritten total begeistert: was man in einer Band für tolle Sachen machen konnte!! Davon wollte ich mehr…
Doch leider war damit erst einmal Schluss – bis ich auf dem Sternschnuppenmarkt 2011 die Wiesbadener Taunusmusikanten sah!! Ich fragte sofort an, ob ich mit meinen knapp 4 Jahren Unterrichtserfahrung mitspielen könne und ob sie nicht überhaupt schon zu viele Querflöten hätten… Seitdem verbringe ich meine Mittwochabende in Delkenheim, treffe dort nette, lustige Menschen und kann endlich in einem Orchester mitspielen.

Danke an alle Taunusmusikanten, die mich so freundlich aufgenommen haben und mir dabei helfen, immer besser zu werden!! Besonders natürlich an Daniela und Barbara, die gnädig darüber hinwegsehen, dass ich zwar die älteste, aber auch die unerfahrenste Flötistin bin, mir immer helfen und mich einfach mitreißen. Und last not least Danke an Karsten, der mich so nett aufgenommen hat („Du kannst das nicht gibt’s net… dann spiel halt irgendwas, aber spiel!!“), mich immer wieder ermutigt („Wenn Du noch mal in die Pause spielst, gibst Du ´ne Runde aus!“) und auch an Lob nicht spart („Du spielst wirklich schon besser als in der allerersten Stunde!“)

Ihr seid alle toll!! Und wer immer das auch liest: schau mal vorbei! Mucke machen macht echt Laune!