Umzug im Doppelpack – Die Wiesbadener Taunusmusikanten begeistern auf der Erbenheimer Kerb

Zum Abschluss der Sommersaison 2010 stand am vergangenen Wochenende die Erbenheimer Kerb auf dem Terminkalender der Wiesbadener Taunusmusikanten.
Traditionsgemäß startete das Kirchweihfest am Freitag um 19 Uhr mit dem Lampionumzug. Ausgerüstet mit kleinen Lämpchen begleiteten die Wiesbadener Taunusmusikanten die Kerbegesellschaft und viele Kinder mit bunten Lampions zum ersten Höhepunkt: Der Ausgrabung der Kerbepuppe. Beschwingt durch stimmungsvolle Melodien aus dem Marschrepertoire ging es im Anschluss daran zurück zum Kerbezelt, um die Kerb offiziell mit dem Bieranstich zu eröffnen. Extra für diesen Anlass hatten es sich die Musiker nicht nehmen lassen, neue Stücke einzustudieren. Bei „Es gibt kein Bier auf Hawaii“, dem Klassiker „In the Mood“ und „Crazy little Thing called love“ von der Popgruppe Queen schunkelte und klatschte sich das Publikum in die richtige Kerbe-Stimmung.

Bereits zwei Tage später trafen sich erneut 24 Taunusmusikanten in Erbenheim, um im Kerbeumzug die Laune der Zuschauer musikalisch anzuheizen. Mit viel Spaß zogen die Musiker durch den festlich geschmückten Ort und begeisterten mit einem breit gefächerten Programm, das von Walzer über Märsche bis hin zu Rock- und Dixie-Nummern reichte und für jeden Geschmack das Richtige bot. Und auch Petrus scheint ein Erbenheimer Fan zu sein – der Umzug konnte, trotz gegenteiliger Wettervorhersage, von allen Teilnehmern trockenen Fußes beendet werden. Nach zwei Stunden packten die erschöpften, aber bestens gelaunten Musiker ihre Instrumente ein und nahmen bis zum nächsten Jahr Abschied von der Erbenheimer Kerb.